5 einfache Übungen, um den Körper in Schwung zu bringen

Viele meiner Sänger kommen nach einem stressigen Arbeitstag oder längerem Stau zur Gesangssstunde. Dann beginne ich gern mit ein paar Bewegungsübungen, um ihre Körper wieder aufzuwecken. Genau diese Körperübungen zum Aktivieren teile ich heute mit dir.

 

5 Körperübungen zum Aktivieren

Jede Übung dauert 3 bis 4 Minuten und benötigt, mit Ausnahme einer Übung, keine Hilfsmittel.

 

Übung 1: auf der Stelle hüpfen

Ja, das ist total banal. Mach’s einfach, ohne lang darüber nachzudenken.

Ob du die Beine hüftbreit stellst oder eng bei einander, ist egal. Wenn du magst, nimm die Arme nach oben. Achte darauf, dass alle Gelenke locker federn: die Knie beugen sich beim Aufprall, die Arme schlenkern mit, die Hände schlackern und der Unterkiefer schenkt dir einen „doofen Gesichtsausdruck“.

 

Übung 2: seilspringen

Geht auch prima ohne Seil, falls du keins zur Hand oder eine niedrige Zimmerdecke hast. Auch hier ist es wichtig, dass der Unterkiefer locker hängt und die Zahnreihen nur leicht aufeinander liegen. Bonuspunkte gibt’s, wenn die Wangen mitschlackern.

 

Übung 3: zur Lieblingsmusik tanzen

Zugegeben, beim Einsingen vor der Band oder im Chor ist das etwas unpassend. Aber zum Zuhause üben dafür fantastisch. Dreh einfach die Musik laut und beweg dich für ein paar Minuten im Rhythmus mit.

Du wirst nach den Körperübungen sicherlich singen wollen. Deswegen rate ich bei dieser Übung davon ab, dass du lauthals mitsingst. Du befindest dich gerade in der ersten Phase des Einsingens und das stimmliche Einsingen kommt erst noch.

 

Übung 4: Kniebeuge

Ganz altmodisch, ich weiß. Wenn du jedoch unter Schmerzen im unteren Rücken klagst, können Kniebeugen ein Segen sein. Sie dehnen den unteren Rücken und ermöglichen dir damit eine ungestörte Sängeratmung.

Zügig durchgeführt sind sie zudem sehr anregend für den gesamten Körper.

 

Übung 5: aus vollem Herzen lachen

Das beste Mittel für gute Laune und einen wachen Körper ist immer noch Lachen. Probier es einfach aus, auch wenn du dir dabei doof vorkommst. Dein Schweinehund weiß noch nicht, wie gut du dich hinterher fühlen wirst.

 

Singen ist Energie

Diese Übungen funktionieren deshalb, weil sie das direkte Resultat einer logischen Überlegung sind:

 

„Was du hineinsteckst, bekommst du heraus.“

 

Wenn du dich schlapp fühlst, hilft dir das Sofa nicht. Es verstärkt deinen niedrigen Energielevel nur. Eine wahre Abwärtsspirale.

Wenn du dich hingegen kraftvoll fühlen willst, musst du das System wieder ankurbeln. In unserem modernen Alltag sitzen wir zu viel und bewegen uns zu wenig. Bewegung koppelt den Körper wieder an den Geist an. Das Resultat: Du hast Kraft zum Singen.

Du willst einen energievollen Sound? Dann beweg dich. Populargesang strengt den Körper an. Der Körper unterstützt die Atmung und diese treibt die Stimme an.

 

Die Vorteile von aktivierenden Körperübungen

Abgesehen von den eher philosophischen Vorteilen, die ich dir gerade genannt habe, haben diese Körperübungen einen gesundheitsfördernden Effekt auf die Funktionsweise deines Körpers.

  • Sie kurbeln den Kreislauf an.
  • Sie steigern die Durchblutung.
  • Sie vertiefen die Atmung.
  • Sie verbessern die Sauerstoffzufuhr im Gehirn.
  • Sie schalten den Geist ab.
  • Sie heben die Stimmung.
  • Sie bereiten deinen Körper auf das Singen vor.

 

Fazit

Es sind 5 einfache Körperübungen zum Aktivieren, wie du sie schon zigmal gesportelt hast. Aber sie besitzen trotzdem die Kraft, deinen Körper optimal aufs Singen vorzubereiten – egal ob Gesangsstunde, Bandprobe oder Chorwochenende.

 


Verwandte Artikel:

MerkenMerken

Du fandest diesen Artikel interessant oder hilfreich? Dann teile ihn!

1 Kommentar

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

13 − elf =